Invercargill and the „OFFERINGS TO THE GOD OF SPEED“

„You live more in five minutes flat-out on a bike like this than most people do in a lifetime“
meinte einst Burt Munro, bevor er 1962 mit seiner Indian Scout den Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte.

Als Neuseeland das erste Mal im Zusammenhang mit unserer Reise ins Gespräch kam, war klar dass wir auf jeden Fall die Stadt Invercargill auf der Südinsel ansteuern werden. Hier befindet sich nämlich der E. Hayes & Sons Hardware Store, in dem die legendäre „1920 Munro Special Indian Scout“ von Burt Munro ausgestellt ist.
In jungen Jahren kaufte er sich für 50 $ dieses Motorrad und modifizierte es sein halbes Leben lang. Auch die Ölverschlusskappe wurde aus Gewichtsgründen durch einen Korken einer Brandyflasche ersetzt. Letztendlich fuhr er zu einer Rennveranstaltung in die Salt Flats nach Bonneville, Utah. Mit seinen 68 Jahren beschleunigte er seine Munro Special auf 308 km/h und stellte damit den Geschwindigkeitsweltrekord für Motorräder der Marke Indian auf. Der Rekord ist bis heute ungebrochen. Wer Lust hat sich diese True Story anzuschauen, der Film “Mit Herz und Hand“ ist sehr zu empfehlen.
Im Hardwarestore konnten wir alles hautnah anschauen, vor allem Walter staunte nicht schlecht über die Munro Special und die legendären „OFFERINGS TO THE GOD OF SPEED“.

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Anschließend fuhren wir mit unserer Adelka an den Oreti Beach, welchen Burt Munro damals als Teststrecke für seine Motorräder nutzte. Hier darf man selbst kilometerweit über den Strand fahren und Walter nutzte den einsamen Strandabschnitt aus um mit Adelka ein paar Driftrunden zu drehen, er hatte sichtlich Spaß an der Sache.

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Burt selbst wollte nur eins: Einen perfekten „run“ auf seinem bis aufs äußerste getunten Motorrad der Marke Indian, nur um zu wissen wie schnell sie in Wirklichkeit ist.

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Er gilt als Idol, nicht nur für Rennsportbegeisterte. Seine Geschichte handelt vom Brennen für „Die Eine Sache“, über Höhen und Tiefen zu gehen um am Ende das Ziel zu erreichen, ja es sogar manchmal zu übertreffen. Und vielleicht hat auch er dazu beigetragen, dass wir nun die Welt bereisen?!

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